Häufige Fragen
 
 
Entscheidung für ein Studium an der VWA Würzburg
  • A Wer studiert an der VWA Würzburg?
  • B Warum soll ich studieren?
  • C Wie viele Studierende schaffen die Diplomprüfung?
  • D Wie anerkannt ist der VWA-Abschluss?
  • E Wie sind meine beruflichen Perspektiven nach einem Studium an der VWA Würzburg?
  • F Gibt es noch weitere Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademien?
  • G Was ist das Besondere an der VWA Würzburg?
  • H Was kostet das Studium an der VWA Würzburg?
Förderungsmöglichkeiten
  • A Wird das Studium an der VWA Würzburg gefördert?
  • B Gibt es für das Studium an der VWA Würzburg Steuervergünstigungen?
  • C Gibt es weitere Vergünstigungen?
Fragen zum Studium und zur Diplomprüfung
  • A Wie vereinbare ich Studium und Beruf?
  • B Warum Präsenzvorlesungen?
  • C Wie viele Stunden pro Woche muss ich in das Studium investieren?
  • D Werden während des Studiums Lernzielkontrollen durchgeführt?
  • E Gibt es eine Abschlussprüfung?
  • F Wieso sind Studiengebühren zu zahlen?
 
Unsere Antworten:
 

Frage: A Wer studiert an der VWA Würzburg?
 
  Antwort:
  An der VWA Würzburg studieren Berufstätige mit und ohne Abitur, die ei-
ne abgeschlossene Berufsausbildung besitzen, Praxiswissen in ihrem
Beruf erworben haben und sich durch ein Studium auf Universitätsnie-
veau weiter qualifizieren möchten, um sich Aufstiegsmöglichkeiten zu
eröffnen. Die Hörerinnen und Hörer studieren in den Abendstunden oh-
ne ihre gewohnte Berufstätigkeit einzuschränken. Wer sich also weiter
qualifizieren will und die Motivation besitzt, sich einer großen Herausfor-
derung zu stellen, ist bei der VWA Würzburg genau an der richtigen
Adresse. Wir sind der richtige Partner für Ihren beruflichen Aufstieg. Nur
am Rande: Auch Berufstätige, die bereits ein Studium erfolgreich abge-
schlossen haben und sich für spezielle Branchen- oder Management-
Aufgaben qualifizieren möchten - ohne dafür ihre Arbeitstätigkeit zu un-
terbrechen -, studieren an der VWA.

   

Frage: B Warum soll ich studieren?
 
  Antwort:
  Ein Blick in die Bildungsprognosen für die nächsten zehn Jahre zeigt,
dass die Akademisierungsquote von derzeit neun auf dann 18 Prozent
ansteigen wird. Wer sich das berufliche Weiterkommen sichern möchte,
darf hier nicht zurückstehen. Nach einer Studie des Hochschul-Informa-
tions-Systems (HIS) von 2004 bemängeln Hochschulstudenten aller-
dings zu wenig Praxisbezug und fehlende Unterstützung beim Berufs-
einstieg. Mit einem berufsbegleitenden Studium an der VWA Würzburg
haben Sie hier einen entscheidenden Vorteil: Es ist praxisorientiert und
Sie sammeln während Ihrer Studienzeit zudem wertvolle Berufserfah-
rung.

Wenn Sie bereits ein Hochschulstudium absolviert haben, stellt sich na-
türlich die Frage, was Ihnen die VWA Würzburg noch zu bieten hat. Je
nach Branche kann ein Zusatzstudium Ihrer Karriere förderlich sein. So
qualifizieren sich zum Beispiel Ärzte durch das Studium für entsprechen-
de Managementaufgaben. Absolventen der Fachrichtung Wirtschaft kön-
nen sich ebenfalls vertiefendes Wissen für eine spezielle Branche an-
eignen. Letztere haben den Vorteil, dass sie durch ihre betriebswirt-
schaftichen Kenntnisse gleich in das Aufbaustudium ab dem 3. Semes-
ter einsteigen und so in nur vier Semestern den "Betriebswirt (VWA)" er-
reichen können.


Rede des Vorstandsvorsitzenden der VWA Würzburg Dr. Paul Beinhofer,
Regierungspräsident von Unterfranken, anlässlich der Verleihung der
Wirtschaftsdiplome am 31. März 2007 in Aschaffenburg

Download Rede RP 31. März 2007 in Aschaffenburg pdf
   

Frage: C Wie viele Studierende schaffen die Diplomprüfung?
 
  Antwort:
  In den Pflichtfächern BWL, VWL und Recht werden in den Semestern 2
mit 5 jeweils vier (im Recht fünf) Zulassungsklausuren angeboten, von
denen jeweils zwei bestanden werden müssen, um die Zulassung zur
Diplomprüfung zu erreichen. Der Schwierigkeitsgrad der Zulassungs-
klausuren steigert sich von Semester zu Semester. Wer zur Diplom-
prüfung zugelassen wird, besteht in aller Regel auch die abschließende
Prüfung. Eine nicht bestandene Diplomprüfung kann innerhalb von fünf
Jahren einmal wiederholt werden.

Die Zulassungsklausuren können bei gewissenhafter Vorbereitung be-
standen werden. Sie sind der entscheidende Faktor dafür, ob das Stu-
dium erfolgreich sein wird oder nicht.
   

Frage: D Wie anerkannt ist der VWA-Abschluss?
 
  Antwort:
  Die VWA Würzburg ist eine Einrichtung der Fortbildung im pluralistischen
Bildungssystem. Sie dient vor allen der Fortbildung von Mitarbeitern mit
abgeschlossener Berufsausbildung zu qualifizierter beruflicher Tätigkeit
in Verwaltung und Wirtschaft. Seit über achtzig Jahren bietet sie berufs-
begleitend in den Abendstunden ein Studium im betriebswirtschaftlichen
Bereich auf universitärem Niveau an. Weder die Hochschulreife noch die
Fachhochschulreife sind Voraussetzungen für ein Studium bei der VWA
Würzburg.

Die VWA Würzburg steht mit den anderen Verwaltungs- und Wirtschafts-
Akademien in der Tradition, berufsbegleitend ein Studium im betriebs-
wirtschaftlichen Bereich auf Universitätsniveau zu ermöglichen. Auch
wenn die VWA Würzburg außerhalb des staatlichen Hochschulsystems
plaziert ist und keinen akademischen Grad vergeben kann, ist das verge-
bene Diplom nach einem Beschluss des Bayerischen Obersten Land-
gerichts vom 08.01.2003 mit einem Hochschulabschluss vergleichbar.
Insbesondere in der Wirtschaft genießt das VWA-Studium einen hohen
Stellenwert und genießt hohes Ansehen; es wird dort vielfach mit einem
FH-Abschluss gleichgesetzt.

Ganz besonders möchten wir Sie in diesem Zusammenhang auf den
Beschluss des Bayerischen Obersten Landesgerichts vom 08.01.2003
aufmerksam machen, der sich vergleichend mit dem VWA-Studium und
einer Hochschulausbildung beschäftigt.

Beschluss des Bayerischen Obersten Landesgerichts vom 08.01.2003


Es gibt also viele gute Gründe, sich für ein Studium an der VWA Würzburg
oder an ihren Zweigakademien in Aschaffenburg und Schweinfurt zu ent-
scheiden. Einige davon finden Sie in der folgenden Zusammenstellung:

1. Die jahrzehntelange Erfahrung der Verwaltungs- und Wirtschafts-Aka-
demien in der beruflichen Aus- und Weiterbildung trägt zu Ihrem Erfolg
in Verwaltung und Wirtschaft bei.

2. Die Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademien bieten ein flächendek-
kendes Bildungsprogramm in Form von Studiengängen, Seminaren,
Tagungen und Vorträgen auch in Ihrer Nähe.

3. Die Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademien werden von Institutionen
und Verbänden der Wirtschaft und der Verwaltung getragen und geför-
dert - diese Anerkennung kommt auch Ihnen zugute.

4. Das VWA-Studium gewährleistet einen hohen Qualitätsstandard
durch Einhaltung der für alle Akademien gültigen Rahmen-Ordnungen
des Bundesverbands Deutscher Verwaltungs- und Wirtschafts-Aka-
demien.

5. Das VWA-Studium vermittelt Ihnen einschlägige Führungskenntnisse
und Managementkompetenzen auf wissenschaftlicher Grundlage
durch anerkannte Universitätsprofessoren und erfolgreiche Praktiker.

6. Das VWA-Studium bietet Ihnen eine optimale Verbindung von theore-
tischer Wissensvermittlung und praktischer Umsetzung.

7. Das VWA-Studium basiert auf einer professionellen, straffen Studien-
organisation mit effizienten Abläufen.

8. Sie erhalten hohe inhaltliche und organisatorische Qualität bei optima-
lem Preis-Leistungsverhältnis.

9. Sie werden an den Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademien zu kom-
petenten, einsatzbereiten und belastbaren Generalisten mit starker
Persönlichkeit qualifiziert.

10. Das VWA-Studium schließt mit einer Diplomprüfung ab. Über
140.000 VWA-Absolventen arbeiten in Wirtschaft und Verwaltung in
gehobenen Positionen.

11. Ihr VWA-Studienabschluss trägt zu Ihrer individuellen Arbeitsplatzsi-
cherung bei, erhöht Ihre berufliche Mobilität und eröffnet Ihnen Chan-
cen für den beruflichen Aufstieg.

12. Das VWA-Angebot ist bundesweit verwertbar; es ist im öffentlichen
Dienst als Aufstiegsfortbildung anerkannt und von der Privatwirt-
schaft als Alternative zu einem Hochschulabschluss faktisch aner-
kannt.

13. Als erfolgreicher VWA-Absolvent können Sie sich in Europa und in
den USA weiterbilden und MBA-Abschlüsse (Master of Business
Administration) erwerben.

   

Frage: E Wie sind meine beruflichen Perspektiven nach einem Studium an der VWA Würzburg?
 
  Antwort:
  Mit Ihrem erfolgreich abgeschlossenen Studium haben Sie Durchhalte-
vermögen, Disziplin, Leistungsbereitschaft und Zielstrebigkeit bewiesen.
Sie haben sich fortgebildet, theoretische Grundlagen auf betriebswirt-
schaftlichen, volkswirtschaftlichen und rechtlichen Gebieten erworben
und Ihre Fähigkeit geschult, die Theorie mit Ihrem praxisbezogenen
Fachwissen zu verbinden. Eine Synthese, die Ihre Karrierechancen we-
sentlich erhöht und die Sie zu einem gefragten Bewerber bei beruflichen
Veränderungen macht. Nach der bundesweiten Absolventenumfrage
des Bundesverbands VWA 2006/2007

- hat sich das berufsbegleitende Abendstudium bei 74,3 % der Absolven-
ten auf den beruflichen und persönlichen Werdegang ausgewirkt

davon bei 69,4 % ohne Wechsel des Arbeitgebers und bei 30,6 % nach
dem Wechsel des Arbeitgebers

- haben 65,6 % der Absolventen ihre beruflichen Veränderungen auf das
VWA-Studium zurückgeführt

- wurden die Erwartungen an das Studium bei fast 95 % der Absolventen
erfüllt

- wurde die Aktualität und Qualität der Lehrinhalte von 72,6 % der Teilneh-
mer mit sehr gut und gut bewertet.

- würden 80,5 % der Teinehmer das VWA-Studium nochmals aufnehmen
und 80,9 % das Studium weiterempfehlen

- hatte das VWA-Studium folgende Auswirkungen auf die persönliche
Entwicklung:

° bei 33,1 % persönliche, positive Auswirkungen
° bei 23,5 % Einsatz für höherwertige Tätigkeit mit erweitertem Verant-
wortungsbereich
° bei 21,4 % finanzielle Verbesserung
° bei 11,7 % Versetzung auf verantwortliche Position bzw. Aufstiegsstelle
° bei 7,1 % Bevorzugung bei Versetzung oder Stellenbewerbung
° bei 3,2 % Entsendung zu Schulungs- und Traineeprogrammen

"VWA - die Wissen schafft" Pressemitteilung Nr. 11/2007 des Bundes-
verbands Deutscher Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademien vom
27. November 2007

Download Absolventenumfrage 2007 pdf
   

Frage: F Gibt es noch weitere Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademien?
 
  Antwort:
  Die VWA Würzburg betreut mit ihren Zweigakademien in Aschaffenburg
und Schweinfurt den unterfränkischen Raum.

Bundesweit gibt es über 100 Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademien.
Die weiteren Akademie-Standorte erfahren Sie vom Bundes-
verband Deutscher Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademien e.V.
.

Über die bayerischen Akademie-Standorte erhalten Sie von der
Arbeitsgemeinschaft bayerischer Verwaltungs- und Wirtschafts-Aka-
demien
zusätzliche Ausküfte.

Natürlich können Sie auch den Studienort wechseln - hin zur VWA Würz-
burg oder weg zu einer anderen Akademie. Die vielen Akademiestand-
orte in Deutschland bieten allen Studierenden eine hohe Flexibilität. Das
Studium an einer anderen Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie
oder an einer wissenschaftlichen Hochschule kann bei der VWA Würz-
burg ganz oder teilweise angerechnet werden. Gleiches gilt für dort
bereits erbrachte Leistungsnachweise (vgl. § 3 der Prüfungsordnungen).
Die Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademien in ganz Deutschland bie-
ten also auch bei einem Wechsel eine hohe Beweglichkeit. Sie sollten
sich allerdings bei einem Wechsel vorher über die Konditionen der auf-
nehmenden Akademie informieren.

Aus dem Protokoll der Hauptversammlung des Bundesverbands 2001
in Berlin ergibt sich zum Thema Anrechnung von VWA-Studienleistungen
für Studienortwechsler Folgendes: "Die an den VWAen erbrachten Stu-
dien- und Prüfungsleistungen sind anzurechnen, soweit die Gleichwer-
tigkeit gegeben ist. Studien- und Prüfungsleistungen sind gleichwertig,
wenn sie in Inhalt, Umfang und in den Anforderungen denjenigen des
Studienganges an der aufnehmenden VWA im Wesentlichen entspre-
chen. Dabei ist kei schematischer Vergleich, sondern eine Gesamt-
bewertung vorzunehmen."

   

Frage: G Was ist das Besondere an der VWA Würzburg?
 
  Antwort:
  Universitätsprofessoren und wissenschaftliche Mitarbeiter der Universi-
tät Würzburg, Richter, Juristen und herausragende Praktiker vermitteln
die betrieblich relevanten Kenntnisse des Studiums in Abendvorlesun-
gen. VWA-Studenten haben fast täglich Gelegenheit, das theoretisch Er-
lernte in der Praxis zu erproben und umgekehrt die betriebliche Realität
an ihrem akademischen Know-how zu messen. Diese Wechselwirkung
zwischen praktischer Berufserfahrung einerseits und wissenschaftlicher
Erarbeitung von betriebswirtschaftlichen, volkswirtschaftlichen und recht-
lichen Kenntnissen andererseits eröffnet den VWA-Absolventen Perspek-
tiven, die reine Hochschulabsolventen häufig nicht besitzen. Besonders
wegen dieser Praxisnähe genießt das VWA-Studium große Anerken-
nung in der Wirtschaft. Damit sind VWA-Absolventen bei vielen Stellen-
besetzungen sogar begehrter als Hochschulabgänger. Auch Berufstä-
tige ohne Abitur können bei der VWA Würzburg studieren. Für alle Stu-
dierenden besteht auch die Möglichkeit, sich über Kooperationsstu-
diengänge bis zum staatlich anerkannten Bachelor-Abschluss zu qua-
lifizieren.

Zusammengefasst gilt:
- Neben dem Beruf
- auch ohne Abitur
- auf Hochschulniveau
studieren.


Die VWA Würzburg bietet Ihnen eine weitere wesentliche Besonderheit:
Wir schließen mit Ihnen keine Fortbildungsverträge ab, die bei einem
vorzeitigen Ausscheiden der Kündigung bedürfen. Sie melden sich viel-
mehr bei uns zu einem Studiengang und gesondert zusätzlich zu jedem
Semester an. Möchten Sie beispielsweise Ihr Studium nach dem dritten
Semester nicht mehr fortsetzen, bedarf es keiner Kündigung oder Abmel-
dung: Sie melden sich einfach nicht mehr zum vierten Semester an und
die Sache ist für Sie erledigt. Soweit uns bekannt ist, werden Sie bei kei-
ner anderen Fortbildungseinrichtung eine entsprechende oder eine kun-
denfreundlichere Regelung finden.
   

Frage: H Was kostet das Studium an der VWA Würzburg?
 
  Antwort:
  Die Studiengebühren für die Studiengänge zum "Betriebswirt (VWA)" und
zum "Verwaltungs-Betriebswirt (VWA)" belaufen sich auf 480,00 EURO je
Semster.

Die Anmeldegebühr für einen Studiengang beträgt 75,00 EURO.

Für die Diplomprüfung wird eine Gebühr von augenblicklich 310,- EURO,
für neue Studiengänge ab Oktober 2011 in Höhe von 400,00 EURO er-
hoben.

Die gesamten Gebühren belaufen sich somit für ein sechssemestriges
Studium derzeit auf 3.265,00 EURO, für neue Studiengänge auf 3.355,00
EURO.
   

Frage: A Wird das Studium an der VWA Würzburg gefördert?
 
  Antwort:
  Die folgenden Informationen wurden nach bestmöglichem Wissen re-
cherchiert. Die Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie Würzburg kann
jedoch für ihre Richtigkeit keine Gewähr übernehmen und schließt jeg-
liche Haftung aus:


Über die individuelle Förderung der beruflichen Fortbildung und die För-
derung von Umschulungen informiert die Agentur für Arbeit.

Wir machen ausdrücklich darauf aufmerksam, dass Anträge der Stu-
dierenden auf Aufstiegsfortbildungsförderung nach dem Aufstiegsfort-
bildungsförderungsgesetz (AFBG; Meister-Bafög) bislang von den Kreis-
verwaltungsbehörden abgelehnt wurden, weil das Studium an der Ver-
waltungs- und Wirtschafts-Akademie nicht, wie § 2 Abs. 1 Nr. 2 AFBG
vorsieht, auf eine öffentlich-rechtliche Prüfung vorbereitet. Daher ist auch
die Vorbereitung auf Abschlüsse der Akademie nicht förderfähig (Urteil
des VG Stuttgart vom 13.08.2003 GZ: 11 U 1917/03). Die Rechtslage
hat sich auch durch eine Novelle des AFBG, die am 1. Juli 2009 in
Kraft trat, nicht geändert. Nach wie vor gilt, dass die Fortbildungsmaß-
nahme gezielt auf öffentlich-rechtliche Fortbildungsprüfungen nach
dem Berufsbildungsgesetz oder der Handwerksordnung oder auf
gleichwertige Abschlüsse nach Bundes- oder Landesrecht vorbereiten
muss. Weiterbildungsstudiengänge zum Betriebswirt (VWA) oder zum
Verwaltungs-Betriebswirt (VWA) zählen nicht zum förderfähigen
Maßnahmenkreis, weil diese Studiengänge nicht im Sinne des Gesetz-
gebers mit öffentlich-rechtlichen Prüfungen abschließen. Die VWA
Würzburg wird deshalb bis zu einer evtl. Änderung der Rechtslage keine
Bescheinigungen mehr über den Besuch einer Fortbildungsstätte für die
Kreisverwaltungsbehörden ausstellen. Wir bitten Sie um Ihr Verständnis.

Den aktuellen Gesetzestext zum BAföG sowie umfangreiche Informatio-
nen finden Sie im Internet unter www.bafoeg.bmbf.de.




VWA – die Wissen schafft:
Taler für Talente
Schlaumeier bekommen nun auch bei berufsbegleitenden Studien
Stipendien

5.100 Euro sind ’ne Menge Geld. Vor allem, wenn man wie jene 20.000,
die an VWA-Studieneinrichtungen eingeschrieben sind, aus eigener
Tasche seine Weiterbildung finanziert.

Mit diesen 5.100 Euro fördert das Bundesministerium für Bildung und
Forschung (BMBF) ab sofort auch besonders Begabte bei berufsbeglei-
tenden Studien, wie Ministerin Schavan jetzt in Berlin mitteilte. Wer jün-
ger als 25 Jahre ist, seine Berufsausbildung absolviert hat, mindestens
15 Wochenstunden in seinem Job arbeitet und sich dazu qualifiziert,
kann diese Förderung bekommen. "Um die Durchlässigkeit zwischen
beruflicher Bildung und Hochschulbildung zu erhöhen, unterstützen wir
gezielt junge Menschen bei ihrer Weiterbildung", sagte Bundesbildungs--
ministerin Annette Schavan auf einer Pressekonferenz.

Ende 2007 waren laut Bundesministerium rund 13.900 Stipendien für
diese Form der Begabtenförderung ausgereicht worden. „So gibt es
noch mehr Anreize für junge Leute, sich bei uns einzuschreiben“, ist sich
Frau Dr. Reuter, Geschäftsführerin des Bundesverbands VWA, sicher.

Näheres zur Begabtenförderung findet sich unter
www.begabtenfoerderung.de.

Download Pressemitteilung-FoerderungMaerz2008.pdf

(Pressemitteilung 1/2008 des Bundesverbands VWA vom 30.01.2008)




Bildungsprämie

Berufstätige, die ihre Chancen im Beruf durch Weiterbildung verbessern
wollen, werden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung
(BMBF) mit der "Bildungsprämie" unterstützt. Die "Bildungsprämie" be-
steht aus zwei Komponenten: dem "Prämiengutschein" und dem "Wei-
terbildungssparen".

1. Die Gebühren für eine Weiterbildung können mit dem Prämiengut-
schein um die Hälfte, seit 01.01.2010 maximal um 500,00 EURO,
reduziert werden. Den Gutschein erhalten Erwerbstätige, deren zu
versteuerndes Jahreseinkommen 20.000 EURO (40.000 EURO bei
gemeinsam Veranlagten) nicht übersteigt. In einer von über 400
Beratungsstellen deutschlandweit werden Weiterbildungsmaßnah-
men vermittelt und die Gutscheine ausgegeben. Vorsorglich möchten
wir Sie darauf aufmerksam machen, dass die Bildungsprämie bei
einem VWA-Studium nur einmal gewährt wird und zwar nur auf eine
Semestergebühr. D.h., dass Sie bei einer Semestergebühr in Höhe
von derzeit 480,00 EURO einmalig eine Bildungsprämie von 240,00
EURO erhalten können.


2. Weiterbildungsinteressierte können eine Weiterbildung durch ihr mit
Arbeitnehmer-Sparzulage gefördertes Guthaben finanzieren (Weiter-
bildungssparen).

Informationen zur Bildungsprämie sind unter www.bildungspraemie.info/
hinterlegt. Sie können auch über die Telefonhotline 08 00/2 62 30 00 ab-
gerufen werden.

(Zeitschrift "AKADEMIE" Nr. 4/2009 Seite 126; VWA-Newsletter Ausgabe
1/2010 vom 29.01.2010)




Für qualifizierte Studieninteressierte gibt es eine neue Fördermöglichkeit:

Die Bundesregierung hat jetzt 1000 Stipendien für qualifizierte Berufstä-
tige ausgeschrieben. Der Startschuss zum sogenannten "Aufstiegssti-
pendium" fiel Ende Juli 2009 und soll besonders begabten Menschen
einen Anreiz geben, ein Studium aufzunehmen. Voraussetzung dafür ist
eine besonders erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung und eine
mindestens zweijährige Berufstätigkeit. Studierende in einem berufsbe-
gleitenden Studiengang können bis jährlich 1.700 EURO für Maßnah-
men erhalten. Weitere Infos unter
www.begabtenfoerderung.de/Aufstiegsstipendium.194.0.html und
www.aufstieg-durch-bildung-info




Die Stiftung Warentest (test.de) hat sich mit der Finanzierung der Weiter-
bildung beschäftigt und in einem Dokument vom 31.03.2010 "Alle För-
dermittel auf einen Blick" zusammengestellt. Das Infodokument kann
nachfolgend heruntergeladen werden.

Download StiftungWarentest31.03.2010.pdf
   

Frage: B Gibt es für das Studium an der VWA Würzburg Steuervergünstigungen?
 
  Antwort:
  Die folgenden Informationen wurden nach bestmöglichem Wissen re-
cherchiert. Die Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie Würzburg kann
jedoch für ihre Richtigkeit keine Gewähr übernehmen und schließt jeg-
liche Haftung aus:



Die Kosten einer Weiterbildungsmaßnahme der Verwaltungs- und Wirt-
schafts-Akademie können voll als Werbungskosten in der Steuererklä-
rung abgesetzt werden. Die Finanzbehörden unterscheiden hier leider
unterschiedlich und bezeichnen diese Kosten häufig als „Ausbildungs-
kosten“, also als Sonderausgaben, die nur bis zu einem Betrag von 920
Euro anerkannt werden.



Aus- und Weiterbildungskosten

Aufwendungen für eine berufliche Fort- und Weiterbildung stellen steuer-
lich abzugsfähige Betriebsausgaben oder Werbungskosten dar, sofern
diese Aufwendungen durch den Beruf veranlasst sind. Somit können die
getätigten Aufwendungen mit den beruflichen und anderen Einnahmen
verrechnet werden oder zu Verlusten führen, die in Folgejahren mit Ein-
nahmen verrechnet werden können.

Dagegen sind Aufwendungen für die erstmalige Berufsausbildung oder
ein Erststudium keine Betriebsausgaben oder Werbungskosten, es sei
denn, die Bildungsmaßnahme findet im Rahmen eines Dienstverhältnis-
ses statt. Aufwendungen für die eigene Berufsausbildung, die nicht Be-
triebsausgaben oder Werbungskosten sind, können allerdings bis zu ei-
ner Höhe von 4000 EUR im Kalenderjahr als Sonderausgaben abgezo-
gen werden (Mandanten-Rundschreiben 2/2006 von Reinhard Man-
schitz, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater, Frankfurt am Main).

Stiftung Warentest - Finanz Test Juni 2005
Artikel Studium, Aus- und Weiterbildung

Download Artikel Warentest pdf


Main-Post Würzburg Nr. 238 vom 16.10.2007 WüS-Seite 11
Artikel "Der feine Unterschied: Aus- und Fortbildung aus steuerlicher
Sicht"

Download Artikel Main-Post pdf


Begründung für Werbungskosten

1. Das berufsbegleitende Abendstudium an der VWA dient der Fortbil-
dung im eigenen Beruf.
2. Die Bildungsmaßnahme findet nach Abschluss der Berufsausbildung
statt.
3. Das Studium ist nicht Grundlage zur Ausübung eines anderen Berufs.
Es eröffnet nicht die Möglichkeit, eine neue, von der bisherigen unter-
schiedlichen Tätigkeit auszuüben, die mit einer wesentlichen anderen
beruflichen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Stellung verbunden
ist (BFG-Urteil vom 28.09.1984, BGBl. 1985/II, Seite 94).
4. Es wird kein akademischer Grad verliehen.



Geltend machen können Sie folgende Aufwendungen

- Einschreibgebühren
- Semestergebühren einschließlich Pauschale für Lernmittel
- Prüfungsgebühren
- eigene Aufwendungen für Fachliteratur
- Fahrtkosten in Höhe der „steuerlichen Reisekostensätze“
- Aufwendungen (Fahrtkosten) durch Teilnahme an einer Lerngemein-
schaft außerhalb der Vorlesungen (Urteil des FG Berlin vom 03.02.82,
rkr., EFG 1982, Seite 513, und FG Münster vom 18.10.78, rkr., EFG 1979,
Seite 323)
- eventuell Verpflegungsmehraufwand
(Angerechnet werden evtl. Erstattungen durch den Arbeitgeber!)



Fortbildungskosten als Werbungskosten

Nach § 9 Abs. 1 Satz 1 des Einkommenssteuergesetzes ist es möglich,
Fortbildungskosten als Werbungskosten zur Erwerbung, Sicherung und
Erhaltung des Arbeitsplatzes steuerlich anerkennen zu lassen. Die Auf-
wendungen für ein berufsbegleitendes Studium an den Verwaltungs-
und Wirtschafts-Akademien sind daher in voller Höhe als Werbungs-
kosten bei der Festsetzung der Einkommenssteuer abzugsfähig (Ab-
schnitt 34 der Lohnsteuer-Richtlinien). Studierenden wird empfohlen, die
gesamten Kosten (Studiengebühren, Fahrtkosten, Literatur etc.) als Wer-
bungskosten geltend zu machen. Erkennt das Finanzamt diese nicht an,
empfiehlt der Bundesverband Deutscher Verwaltungs- und Wirtschafts-
Akademien e.V. unter Bezug auf das Urteil des Hessischen Finanzge-
richts vom 29. September 1999 (Aktenzeichen 12 K 1823/97) Einspruch
einzulegen. Nach einem entsprechenden Grundsatzurteil werden die
Steuererklärungen dann rückwirkend geändert.

Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 08.02.2003
Fortbildung ist zu einem lukrativen Steuersparmodell geworden

Download Artikel FAZ pdf



Umschulung und Weiterbildung sind von der Steuer absetzbar

Die Kosten für eine Umschulung können unbeschränkt als berufsbe-
dingte Werbungskosten von der Steuer abgesetzt werden. Das geht aus
zwei Urteilen des Bundesfinanzhofs (BFH) in München hervor (Az.: VI R
120/01 und VI R 137/01). Demnach sind Aufwendungen sowohl für ein
berufsbegleitendes Erststudium als auch für eine Umschulung vollstän-
dig steuerlich absetzbar. In einem Fall hatte sich eine Industriekauffrau
zur Fahrlehrerin ausbilden lassen. Im zweiten Fall absolvierte eine
Rechtsanwalts- und Notargehilfin ein Studium zur Betriebswirtin. Bislang
konnten die Ausgaben für eine Umschulung nur begrenzt als Ausbil-
dungskosten geltend gemacht werden. Als Werbungskosten unbegrenzt
absetzbar waren bereits die Aufwendungen für ein Zweit- oder Aufbaustu-
dium. Die Richter begründeten die Urteile damit, dass die Kosten keinen
Bezug zur privaten Lebensführung haben (Main-Post Nr. 71 vom
26.03.2003 WÜS Seite D 1).



Fahrten zur Fortbildung steuerlich absetzbar

Nimmt ein Arbeitnehmer eine auswärtige Fortbildungsmaßnahme wahr,
so kann er die hierfür entstandenen tatsächlichen Kosten auch über ei-
nen Zeitraum von drei Monaten steuerlich absetzen, wenn der Mittelpunkt
der beruflichen Tätigkeit stets in dem weiterhin besuchten Arbeitsplatz
besteht und die Fortbildung nur zeitweilig hinzukommt. Die Regelung,
wonach nur in den ersten drei Monaten die tatsächlichen Aufwendungen
geltend gemacht werden können, ist gemäss der Begründung des Fi-
nanzgerichtes Münster (FinG-Münster vom 27. August 2002; AZ.: 1 K
5930/01 E) nur anzuwenden, wenn die Fortbildungsstätte zugleich Ar-
beitsstätte ist (GdWZ - Grundlagen der Weiterbildung, Heft 5, Okt. 2003,
Seite 246 ff).

Bei lanfristigen Fortbildungen muss das Finanzamt die Fahrtkosten zur
Ausbildungsstätte als Werbungskosten in voller Höhe anerkennen. Dies
entschied der Bundesfinanzhof und hob damit die Entscheidung eines
Finanzamts auf. Im konkreten Fall hatte ein technischer Angestellter
neben seinem Job vier Jahre lang an zwei Abenden und am Samstag ei-
ne Berufsschule besucht, um sich zum Werkzeugkonstrukteur weiterzu-
bilden. In seiner Steuererklärung machte der Mann rund 2.700 Euro
Fahrkosten als Werbungskosten geltend. Das Finanzamt sah die Berufs-
schule als weitere regelmäßige Arbeitsstätte an und erkannte nur die
wesentlich geringere Entfernungspauschale von rund 1.600 Euro an.
Die Bundesfinanzhof-Richter aber entschieden, eine Bildungseinrichtung
werde nicht durch bloßen Zeitablauf zur regelmäßigen Arbeitsstätte. Die
Voraussetzungen hierfür seien nur erfüllt, wenn die dortige Tätigkeit auf
Nachhaltigkeit und Dauer angelegt sei. Dies sei bei einer auf vier Jahre
begrenzten nebenberuflichen Fortbildung aber nicht der Fall, darum
könnten Fahrtkosten als Werbungskosten in voller Höhe abgesetzt wer-
den (Urteil vom 10.04.2008 Az.: VI R 66/05).
(Aichacher Zeitung - Donaukurier Ingolstadt Nr. 140 vom 18.06.2008
Seite 32; Zeitschrift "AKADEMIE" Nr. 3/2008 Seite 94))



Fortbildung auf Kredit: Zinsen sind Werbungskosten

Wird eine Fortbildung oder eine Weiterbildung durch ein Darlehen finan-
ziert, sind neben den eigentlichen Kosten für die Schulung auch die
Schuldzinsen für den Kredit in voller Höhe als Werbungskosten absetz-
bar. Das hat der Bundesfinanzhof in München entschieden, teilt das
Institut für Wirtschaftspublizistik (IWW) in Würzburg mit (Az.: VI R 29/01).
Voraussetzung ist allerdings, dass die Fortbildung beruflich veranlasst
ist (Main-Post Nr. 91 vom 20.04.2004 WÜS Seite B 4).




Steuer-Rat: Übernahme von Weiterbildungskosten durch Arbeitgeber
Aber: Fortbildungsklausel darf Mitarbeiter nicht zu lange binden


Der Arbeitgeber kann berufliche Fort- und Weiterbildungskosten des Ar-
beitnehmers steuerfrei übernehmen. Darauf weist der Bund der Steuer-
zahler hin.

Die Übernahme solcher Kosten stellt keinen Arbeitslohn dar und muss
daher auch nicht versteuert werden, wenn die Bildungsmaßnahme im
Interesse des Arbeitgebers durchgeführt wird. "Dies ist beispielsweise
der Fall, wenn die Einsatzfähigkeit des betreffenden Arbeitnehmers im
Betrieb erhöht wird", erklärt Anita Käding vom Bund der Steuerzahler.

Bisher war es für die steuerfreie Übernahme solcher Kosten notwendig,
dass der Arbeitgeber Rechnungsempfänger wird. Seit diesem Jahr reicht
es aus, wenn der Arbeitnehmer Rechnungsempfänger ist.

Voraussetzung ist allerdings, dass der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer
die Übernahme der Aufwendungen vor Vertragsabschluss schriftlich zu-
gesagt hat. Käding gibt aber zu bedenken, dass die Rechnungsstellung
auf den Arbeitnehmer für den Arbeitgeber auch Nachteile hat: Er ist in
diesen Fällen nicht zum Vorsteuerabzug aus dieser Rechnung berech-
tigt.

Klauseln zu Fortbildungen auf Kosten des Arbeitgebers dürfen Mitarbei-
ter nicht zu lange an das Unternehmen binden. Wichtig sei ein ange-
messenes Verhältnis zwischen der Fortbildungs- und Bindungsdauer,
erklärt die Arbeitsrechtlerin Inken Hansen in der Zeitschrift "Personal".

Bei einer Lehrgangsdauer von einem Monat dürfe ein Mitarbeiter zum
Beispiel nicht ein volles Jahr gebunden werden. Generell seien solche
Bindungsklauseln aber zulässig, erläutert Hansen. Sie verpflichten den
Arbeitnehmer dazu, Fortbildungskosten zurückzuzahlen, wenn er inner-
halb einer festgelegten Frist kündigt oder eine Kündigung durch sein
Verhalten herbeiführt.

Wirksam seien solche Klauseln aber nur, wenn sie das Recht des Ar-
beitnehmers auf freie Wahl des Arbeitsplatzes nicht unzulässig ein-
schränken. Hierbei komme es auf die Frage an, inwieweit ein Arbeit-
nehmer durch die Fortbildung einen geldwerten Vorteil erlangt hat. Das
kann bedeuten, dass er in eine höhere Tarifgruppe gekommen ist oder
bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt erhält.

Frischt ein Mitarbeiter bei einer Fortbildung dagegen nur bereits vorhan-
denes Wissen auf, seien Rückzahlungsklauseln unwirksam.

(Main-Post Nr. 13 vom 18.01.2011, WÜS - Seite V 2)



Behandlung von arbeitgeberfinanzierten Weiterbildungskosten

Wenn ein Arbeitgeber für seine Mitarbeiter die Kosten für die berufliche
Weiterbildung übernimmt, gelten diese nicht als steuer- und beitrags-
pflichtiges Arbeitsentgelt. Dies wir mit den Lohnsteuer-Änderungsricht-
linien 2011 (R 19.7 LStÄR 2011) klargestellt. Voraussetzung ist, dass
die Bildungsmaßnahme des Arbeitgebers im überwiegenden betriebli-
chen Interesse durchgeführt wird und der Arbeitgeber den Ersatz der
Aufwendungen vor Vertragsabschluss schriftlich zugesagt hat.

(Magazin pa praxis aktuell 2.2011, Seite 28)



Rückzahlung von Weiterbildungskosten

Das Bundesarbeitsgericht (BAG) legte am 19. Januar 2011 (Az. 3 AZR
621/08) fest, dass Klauseln wirksam sind, nach denen der Arbeitnehmer
die vom Arbeitgeber übernommenen Weiterbildungskosten zurückzahlen
muss, wenn er das Arbeitsverhältnis vor Abschluss der Weiterbildung
auf eigenen Wunsch beendet.

Details im Infoletter Arbeitsrecht des DIHK 2/2011 (Seite 6)



Werbungskostenabzug bei Sprachreisen ins Ausland

Der Bundesfinanzhof (BFH) entschied mit Urteil vom 24. Februar 2011
(VI R 12/2010), dass der Besuch eines Sprachkurses im Ausland regel-
mäßig privat mit veranlasst ist, auch wenn der Zeitanteil für den Besuch
des Kurses stark überwiegt und für touristisches Begleitprogramm we-
nig bis gar keine Zeit bliebt. Dies werde bereits durch die Wahl des
Kursortes indiziert, der in der Regel touristischen Charakter habe.

Informationen im Steuerinfo des DIHK Juni 2011, Seite 8/9

   

Frage: C Gibt es weitere Vergünstigungen?
 
  Antwort:
  Die folgenden Informationen wurden nach bestmöglichem Wissen re-
cherchiert. Die Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie Würzburg kann
jedoch für ihre Richtigkeit keine Gewähr übernehmen und schließt jeg-
liche Haftung aus:



Fahrpreisermäßigung

Für die Inanspruchnahme evtl. Fahrpreisermäßigungen der Bahn AG
gelten deren Tarifbestimmungen.


Fahrkostenerstattung

Auf die Möglichkeit der Fahrkostenerstattung für die bayerischen Staats-
bediensteten wird aufmerksam gemacht (Bekanntmachung des Bayer.
Staatsministeriums der Finanzen vom 08.05.1970, FMBl S. 211).


Einmalige Beihilfe für Beamte und Angestellte

Die im bayer. Staatsdienst stehenden Diplom-Inhaber (Beamte und An-
gestellte) konnten bisher auf Antrag eine einmalige steuerfreie Beihilfe
von 300 € erhalten (VV Nr. 4 zu Art. 86 BayBG). Den Gemeinden, Gemein-
deverbänden und den sonstigen unter der Aufsicht des Staates stehen-
den Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts
wurde empfohlen, in ihrem Bereich in gleicher Weise zu verfahren (Be-
kanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen vom
21.02.2002, Staatsanzeiger Beil. Nr. 4/2002).

Die Förderung der staatlichen Diplominhaberinnen und -inhaber in Hö-
he von 300 € ist leider durch die Änderung der Verwaltungsvorschriften
ersatzlos entfallen. Nur für die Beschäftigten, die ihr Diplom im Jahr
2010 erworben haben, wurde eine Übergangsregelung geschaffen (vgl.
Schreiben des Bayer. Staatsministeriums der Finanzen vom 13.05.2011
Az.: PE - P 1546-003-1301/11).

Download FMSv.13.05.2011.pdf


Zuwendungen an Bedienstete des Bundes, die Inhaber eines VWA-
Diploms sind

Die Richtlinie über die Gewährung einer einmaligen Zuwendung an In-
haber des Diploms einer Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie von
1965 ermöglichte den Dientsstellen, die Inhaber eines VWA-Diploms
finanziell zu fördern. Von dieser Förderung profitierte in den vergangenen
Jahren nur ein kleiner Teil der Beschäftigten. Vermehrt mussten Anträge
wegen fehlender Rechtsgrundlage abgelehnt werden. Dies führte bei
den Betroffenen zu Unverständnis im Hinblick auf die unterschiedliche
Behandlung ihrer Fortbildungsbemühungen durch den Dienstherrn
Bund. Im Sinne der Gleichbehandlung hob der Bund in Abstimmung mit
den obersten Dienstbehörden und den Spitzenorganisationen der Ge-
werkschaften diese Richtlinie auf (VWA-Newsletter des Bundesverbands
VWA Nr. 9/2008 vom 15.10.2008 Seite 3).


Prüfungsaufstieg für Beamte des gehobenen Dienstes in den höheren
Dienst

Die Einführungszeit von mindestens zweieinhalb Jahren konnte bisher
um bis zu ein Jahr, im Ausnahmefall um bis zu zwei Jahre gekürzt wer-
den. Sie sollte gekürzt werden, wenn der Beamte ein fortbildendes Stu-
dium an einer Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie mit Erfolg abge-
schlossen und in der dienstlichen Bewährung hinreichende Kenntnisse
und Fähigkeiten unter Beweis gestellt hat (§ 42 Abs. 3 der früheren Lauf-
bahnverordnung für bayer. Beamte).

Diese Regelung wurde durch das Inkraftreten des Leistungslaufbahn-
rechts des Freistaats Bayern zum 01.01.2011 aufgehoben (vgl. Schrei-
ben des Bayer. Staatsministeriums der Finanzen vom 13.05.2011 Az.:
PE - P 1546-003-1301/11). Dennoch behält nach diesem Schreiben ein
Studium an einer Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie seinen beson-
deren Wert. Dieser ist im Rahmen der neuen Vorschriften weiterhin be-
achtlich. So wird auch in der Begründung des Gesetzentwurfs zum Neu-
en Dientsrecht zu Art. 66 "Grundsätze der Fortbildung" u.a. ausgeführt:
"Abs. 4 wurde gestrichen. Aufgrund der Vielzahl an Abschlüssen und
der unterschiedlichen Anforderungen in den einzelnen Bereichen wer-
den gem. dem neuen Abs. 3 Satz 2 künftig die obersten Dienstbehörden
entscheiden, welche Fortbildungen für ihren Geschäftsbereich geeignet
sind. Darunter wird auch künftig regelmäßig das Diplom an einer Ver-
waltungs- und Wirtschaftsakademie zu zählen sein."


Beteiligung Ihres Unternehmens an den Kosten eines VWA-Studiums

Einige Firmen übernehmen grundsätzlich sämtliche Kosten, andere be-
teiligen sich an den finanziellen Aufwendungen. Über 90 Prozent der
Studentinnen und Studenten bringen ihre Studiengebühren aber selbst
auf - eine gute Investition in die eigene Karriere.


   

Frage: A Wie vereinbare ich Studium und Beruf?
 
  Antwort:
  Das Studium an der VWA ist genau auf Berufstätige zugeschnitten. Die
VWA Würzburg ist keine Ausbildungsstätte mit Tageslehrbetrieb. Sie
bietet bei gleichzeitiger Berufsausübung eine nebenberufliche Fortbil-
dung an. Die Studierenden werden deshalb ihren Beschäftigungsfirmen
und Dienststellen nicht jahrelang entzogen. Sie eignen sich vielmehr ihr
Wissen in den Abendstunden (montags mit donnerstags, in der Regel
18.00 Uhr bis 20.15 Uhr) und ggf. in Vorlesungen an Samstagen an. Die
Vorlesungen liegen damit immer außerhalb der normalen Arbeitszeit.

Das Studium an der VWA Würzburg ist also exakt auf Berufstätige abge-
stellt. Beruf und Studium ergänzen sich somit idealerweise. Der Stu-
dienplan nutzt die Berufserfahrung der Studierenden, um Wissen kom-
primiert und praxisnah zu vermitteln. Die Berufserfahrung der Studieren-
den wird in die Vorlesungen eingebracht, damit die Wissensvermittlung
praxisnah geschieht. Andererseits kann das erworbene Wissen am
Arbeitsplatz gewinnbringend eingesetzt werden.

Die Frage, ob das Studium neben dem Beruf nicht dazu führt, dass Sie
an Ihrem Arbeitsplatz nur noch eingeschränkt belastbar sind und das
über immerhin mindestens drei Jahre (die Semesterferien ausgenom-
men), stellt sich nicht. Das Gegenteil ist der Fall. Es ist immer wieder
zu beobachten, dass die Perspektive auf einen beruflichen Aufstieg mo-
tivierend wirkt und zu überduchschnittlichen Leistungen führt. Außerdem
sollten Sie den Wissenstransfer während des Studiums nicht uner-
schätzen. Neu erworbenes Know-how können Sie meist direkt anwen-
denk. Sie können sich somit in Ihrem Beruf während des Studiums kon-
tinuierlich verbessern.


   

Frage: B Warum Präsenzvorlesungen?
 
  Antwort:
  Durch die Präsenzvorlesungen haben die Studierenden regelmäßigen
Kontakt zu den Dozentinnen und Dozenten sowie zu ihren Kommilitonen.
Dadurch wird das erforderliche Arbeitspensum überschaubar und struk-
turiert. Ein weiterer Vorteil ist, dass Sie Ihre Fragen unmittelbar an die
Lehrenden richten und diskutieren lassen können. Die Präsenz bei den
Vorlesungen wird durch die vorhandenen Skripten nur selten überflüs-
sig, weil sich zum Teil doch sehr weitreichende Ergänzungen einfach
durch den Dialog in der Vorlesung ergeben. Zudem wird der Lerneffekt
durch Hören und Mitarbeit wesentlich gefördert. Durch das Kennenler-
nen Ihrer Kommilitonen ergibt sich darüber hinaus zwangsläufig ein
reger Informationsaustausch, der sich positiv auf Ihr Studium auswirkt.
Ein begrüßenswerter Nebeneffekt ist, dass sich oftmals sog. Lerngrup-
pen bilden, kleine Gemeinschaften, die sich gemeinsam auf Klausuren
und Prüfungen vorbereiten. So können Sie sich ohne Überforderung
Stück für Stück neben dem Beruf auf Ihren Abschluss an der VWA Würz-
burg vorbereiten.

Damit sind für den erfolgreichen Abschluss Ihres Studiums günstige
Rahmenbedingungen gegeben. Insbesondere wird das Arbeitspensum
kalkulierbar und Sie können sich ohne Überforderung Stück für Stück
neben dem Beruf auf Ihren Abschluss bei der VWA vorbereiten. Dane-
ben haben die Studierenden auch die Möglichkeit, sich auf der Home-
page der VWA Würzburg insbesondere über Terminänderungen, aktuelle
Informationen und wichtige Nachrichten zu informieren sowie Skripten,
Musteraufgaben und Musterlösungen über den Stoff der Vorlesungen
downzuloaden.
   

Frage: C Wie viele Stunden pro Woche muss ich in das Studium investieren?
 
  Antwort:
  Die VWA Würzburg bietet sechssemestrige Studiengänge an, die drei
Jahre dauern. Die Semesterdauer ist den an den Universitäten ange-
glichen. In der Regel beginnt ein Sommersemester spätestens Mitte
April und endet mit Schluss des Monats Juli. Ein Wintersemester beginnt
regelmäßig bis spätestens Mitte Oktober und endet Mitte Februar. Es ste-
hen also ausreichende Ferien- und Erholungszeiten zur Verfügung. Zu
beachten ist auch, dass ergänzend dazu Weihnachtsferien sowie mög-
lichst (kurze) Oster- und Pfingstferien vorgesehen sind.

Die jeweilige Semesterdauer orientiert sich deshalb an den Semestern
der Universität Würzburg, weil deren Dozentinnen und Dozenten, die ei-
nen Großteil unserer Vorlesungen halten, ihre beruflichen und privaten
Planungen an den Universitätssemestern ausrichten.

Für die wöchentlichen Vorlesungszeiten werden die Wochentage Montag
mit Donnerstag genutzt. Nur in Ausnahmefällen findet auch samstags ei-
ne Vorlesung statt. Die Vorlesungszeiten erstrecken sich montags mit
donnerstags auf die Zeit von 18.00 Uhr bis 20.15 Uhr. Das sind drei Vor-
lesungsstunden á 45 Minuten bzw. 2 1/4 Zeitstunden. Wöchentlich sind
also bei drei bis vier Vorlesungsabenden (im Sommer entfallen immer
wieder bedingt durch Feiertage einzelne Vorlesungstage) 6 3/4 bis 9 Zeit-
stunden anzusetzen.

Natürlich ist der gehörte und eingeübte Vorlesungsstoff auch nachzube-
reiten. Dafür stehen in aller Regel die Wochentage Freitag, Samstag und
Sonntag zur Verfügung. Welcher Zeitaufwand für die Nachbereitung, die
ja gleichzeitig auch eine Vorbereitung auf die nächsten Vorlesungen ist,
anzusetzen ist, bemisst sich nach der individuellen Situation. Durch-
schnittlich sollte man wohl vier bis sechs Zeitstunden wöchentlich dafür
ansetzen.
   

Frage: D Werden während des Studiums Lernzielkontrollen durchgeführt?
 
  Antwort:
  In jedem der insgesamt sechs Semester werden Klausuren ange-
boten. Die Studierenden haben somit zu jeder Zeit die Kontrolle über
ihren Leistungsstand.


Orientierungsklausuren:

Orientierungsklausuren werden im 1. Semester von Fall zu Fall angebo-
ten. Sie sind reine Übungsaufgaben mit geringerem Schwierigkeitsgrad.
Die Zeitdauer einer Klausur beträgt zwei Stunden.


Zulassungsklausuren:

In den Pflichtfächern Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre und
Recht (insbesondere Bürgerliches Recht und Handelsrecht) werden
zwischen dem zweiten und dem fünften Semester jeweils vier zweistün-
dige Zulassungsklausuren angeboten (im Recht ausnahmsweise fünf,
so dass im 6. Semester noch eine Zulassungsklausur geschrieben
wird). Mindestens zwei Zulassungsklausuren müssen pro Pflichtfach be-
standen werden (im Pflichtfach Recht jeweils eine in BGB und eine in
HGB), damit die Zulassung zur Diplomprüfung erfolgen kann. Die besten
beiden Zulassungsklausuren eines Pflichtfachs fließen zu 25 % in die je-
weilige Fachnote ein.


Diplomklausuren:

In den Pflichtfächern Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre und
Recht werden im Wochenabstand jeweils fünfstündige Diplomklausuren
geschrieben. Ihre Ergebnisse gehen jeweils zu 50 % in die Fachnoten
ein.


Mündliche Diplomprüfung:

Wird die schriftliche Diplomprüfung bestanden, erfolgt die Zulassung zur
mündlichen Diplomprüfung, in der neben den Pflichtfächern auch die
Wahlpflichtfächer in Teilnehmergruppen geprüft werden. Das Ergebnis
der mündlichen Prüfung fließt bei den Plichtfächern zu jeweils 25 % in
die Fachnoten ein. Bei den Wahrpflichtfächern ergibt die mündliche Prü-
fungsnote die Fachnote.


   

Frage: E Gibt es eine Abschlussprüfung?
 
  Antwort:
  Die bayerischen Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademien haben sich
darauf verständigt, das Studium mit einer sog. Diplomprüfung abzu-
schließen. Sie ist zwingend und besteht aus einem schriftlichen und
einem mündlichen Teil. Schriftlich geprüft werden die Pflichtfächer Be-
triebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre und Recht, ergänzt durch
die jeweils damit verbundenen Nebenfächer. Alles was gelehrt wurde,
ist prüfungsrelevant.

Die drei schriftlichen Prüfungen dauern jeweils fünf Stunden und finden
im Wochenabstand statt. Wer die schriftliche Prüfung insgesamt bestan-
den hat, wird zur mündlichen Diplomprüfung zugelassen, in der neben
den Pflichtfächern auch (mindestens) ein Wahlpflichtfach geprüft wird.
Näheres ergbit sich aus den Prüfungsordnungen.
   

Frage: F Wieso sind Studiengebühren zu zahlen?
 
  Antwort:
  Die Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie Würzburg ist eine private
Bildungseinrichtung, die sich nahezu ausschließlich über die Studienge-
bühren finanziert. Staatliche Zuschüsse werden nicht gewährt. Das be-
deutet, dass unsere Studierenden ihr Studium selbst finanzieren.

Trotz Studiengebühren ist, wie Sie bei einem Vergleich feststellen wer-
den, das Studium an der VWA Würzburg aufgrund schlanker Organisa-
tionsstrukturen und der konsequenten Nutzung von Synergien im Ver-
gleich zu anderen privaten Akademien und Bildungseinrichtungen gün-
stig.

Darüber hinaus ist das Studium an der VWA wirtschaftlicher als ein klas-
sisches Präsenzstudium an einer staatlichen Hochschule, weil Sie wäh-
rend des Studiums weiterhin ein regelmäßiges Einkommen erzielen.

Die Gebühren und alle sonstigen mit dem Studium zusammenhängen-
den Kosten sind bei Vorliegen der Voraussetzungen bei einer berufli-
chen Fort- und Weiterbildung als Werbungskosten bzw. als Sonderaus-
gaben bei einer erstmaligen Berufsausbildung bzw. bei einem Erststu-
dium mit bis zu 4.000 Euro jährlich steuerlich absetzbar (siehe bitte hier-
zu auch die Rubrik "Studieren - Gebühren - Vergünstigungen").

Übrigens: Wenn Sie während Ihres selbst finanzierten Studiums in finan-
zielle Schwierigkeiten geraten, sprechen Sie bitte mit uns. Bei Vorlage
entsprechender Nachweise ist eine Streckung der Studiengebühren
möglich. Und wenn Sie Ihr Studium aus beruflichen oder privaten Grün-
den bedauerlicherweise abbrechen müssen, können Sie von Semester
zu Semester die VWA verlassen, es bedarf keiner gesonderten Kündi-
gung!